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Online seit: 26.11.2019
Dr. Claus Dieter Dürselen weiterhin Chef der Jugend


Vorstand:
W. Sasse (Vorsitzender), Dr. Claus-Dieter Dürselen (Jugend), Hans-Werner Henning (Finanzen), Hldegard Niemann (Schriftführerin), Frank Holbein (Ausbildung), Werner Spinning (Spieltechnik)
Es fehlt Dr.Wolfgang Schmidt (Rechtswart)

 
Der Regionstag der Handball-Region-Oldenburg brachte keine großen Überraschungen. Die Vorstandwahlen brachten nur wenige Veränderungen, obwohl Wolfgang Sasse (Wildeshausen) mit Detlef Teubner (HUDE) erstmals einen Gegenkandidaten hatte. Die geheime Abstimmung mit 33 zu 6 Stimmen wurde zu einem deutlichen Votum für den alten und neuen Vorsitzenden aus Wildeshausen.
Im vorausgegangenen HRO-Jugendtags setzte sich auch der bisherige stv. Vorsitzende Dr. Claus-Dieter Dürselen (Rastede) in geheimer Abstimmung mit 23 zu 8 Stimmen gegen Sabine Kalla (Hude) durch. Die Talentförderung wurde intensiv diskutiert und wird überprüft. Der Vorstand wird einen „runden Tisch“ mit den Beteiligten einberufen.
 
Nach der Eröffnung des Regionstages und der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Wolfgang Sasse konnte die Tagesordnung Punkt für Punkt recht zügig abgearbeitet werden. Stefan Hüdepohl, Präsident des Handball Verbandes Niedersachen, gab in seinem Grußwort Auskunft über die geplante Strukturreform des DHB, die sich bis in die Regionen auswirken wird, wurde sehr deutlich, dass die angedachte Lizensierungsgebühr für jeden Spieler in Höhe von 10 € kaum durchführbar ist und deshalb auf keinen Fall kommen wird. Das Kernthema des DHB wird dabei besonders die Finanzierung der Nationalmannschaften betreffen. Jetzt sind erst einmal alle Zahlen vom Tisch. Im Hinblick darauf, dass der Geschäftsführer Gerald Glöde in zwei Jahren seinen Posten beim HVN abgeben wird, ist angedacht, die Geschäftsstelle des HVN neu aufzustellen. Dabei wird geprüft, welche Aufgaben ehrenamtlich und welche hauptverantwortlich durchgeführt werden können. Die Aufgaben sind deutlich vielfältiger geworden. Neben Hüdepohl berichtete Jörg Skatulla, Vorsitzender des Kreissportbund, in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit und appellierte an die Vereinsvertreter sich einzubringen und wünschte dem Plenum gute Beschlüsse.
Mit großem Interesse verfolgten die zahlreichen Vereinsverteter den Bericht der Referentin im HVN für Mitgliederentwicklung Sarah Borchers über die Möglichkeiten, wie die Vereine Mitglieder halten und neue gewinnen können. Die vorgetragenen Fakten und Zahlen bescheinigen der HRO eine stabile Entwicklung. Statistisch gesehen verlieren die Vereine pro Jahr jeweils nur ein Mitglied.
Anschließend  Sasse begrüßte als weitere Gäste Jens Schoof, den stellvertretenden Vorsitzenden  Spieltechnik im HVN, Hajo Dirks als Ehrenmitglied der HRO und Sasses Vorgänger, den jetzt neunzigjährigen, aber immer noch topfitten Georg Schmidt, Werner Beie aus der neu gebildeten Handball-Region West Niedersachsen und den Bremer Thomas Gerster als langjährigen Mit-Organisator von Länderspielen und Weltmeisterschaften im Raum Oldenburg/Bremen.  
Große Probleme hatte der Schiedsrichter-Ausschuss.  Die große Fluktuation, Andreas Giebert, Hennes Alberding und Thomas Voigt verließen den Ausschuss aus verschiedensten Gründen.  Der Vorstand hofft nun mit Mattes Heerwagen einen Schiedsrichterwart gefunden zu haben, mit dem die Arbeit kontinuierlicher laufen wird.
Die Situation bei den Unparteiischen ist alles andere als zufriedenstellend. Mit Stand Mai 2019 hatten insgesamt 205 Schiedsrichter in der abgelaufenen Saison kein Spiel geleitet. Ihre Lizenzen wurden daher nicht verlängert. So verbleiben noch 448 Schiedsrichter für 213 Mannschaften.
Die HRO hat seit Jahren nur ein Problem, die Meldung von Gespannen zum HVN sieht noch düsterer aus! Lag das Schiedsrichter-Fehl in der Saison 2017/18 noch bei 40 %, erhöhte sich dieses eine Saison später bereits auf 47 %. Es sind erneut deutliche Strafen auf die säumigen Vereine umgelegt worden. Hier gab es einen dringenden Appell von Sasse an die Verantwortlichen der Vereine, hier möglichst zeitnah nachzubessern. „Wir benötigen Schiedsrichter, nicht die Gelder der OWI`s“!
Auch der stellvertretende Vorsitzende Frank Holbein bemängelte, dass es nicht genügend Meldungen für die Lehrgänge gegeben habe und somit nach zwei Kinderhandball-Grundkursen im letzten Jahr in diesem Jahr keine weiteren Lehrgänge stattfinden konnten. Auch wird im kommenden Jahr die C-Trainer-Ausbildung umgestellt, denn künftig wird es nur noch zwei Blöcke mit je drei Ausbildungsbausteinen geben.
Wolfgang Sasse ergänzte seinen Bericht aus der im Mai erfolgten Sportpraktischen Arbeitstagung und stellte sein Konzept und die geplante weitere Entwicklung der HRO vor. Die gewählten Vertreter werden für drei Jahre gewählt, in diesem Zeitraum sind jedoch Änderungen durch die Struktur vorgesehen. Dazu werden geeignete Nachfolger aufgebaut und in das aktuelle System eingebaut. Hier gibt es klare Ziele, die nach den Beschlüssen des EP des HVN im nächsten Jahr umgesetzt werden sollen. Die Arbeitsbereiche, insbesondere die Spieltechnik und Schiedsrichter, sollen abgegrenzt und in der Verantwortung neu aufgestellt werden. Mit einem gestärkten SR-Wart und der vorgestellten Änderungen glaubt Sasse das Problem SR für den HVN zu lösen.
Es folgte eine kurze Aussprache zu den Berichten, die bereits im Mai diesen Jahres vorgestellt wurden, und der Bericht der Kassenprüfer der von Friedel Schulenberg der dem stellvertretenden Vorsitzenden Finanzen Hans-Werner Henning eine ausgezeichnete Kassenführung bestätigte und die Entlastung des Vorstandes beantragte. Nach der einstimmigen Entlastung folgten die Wahlen.
Die Versammlung wählte den Vorsitzenden des Kreissportbund, Jörg Skatulla (Hatten) zum Versammlungsleiter. Zur Wahl stellte sich neben Wolfgang Sasse auch Detlef Teubner, der jedoch mit 33 zu 6 Stimmen in geheimer Wahl deutlich unterlag. Neben den wieder gewählten Vorstandsmitgliedern Dr. Wolfgang Schmidt (Recht), Hans-Werner Henning (Finanzen), Dr. Claus-Dieter Dürselen (Jugend), Frank Holbein (Lehrwesen) und Hildegard Niemann (Schriftführerin), die alle einstimmig bestätigt wurden, übernimmt Werner Spinning (Hoykenkamp) die Spieltechnik ebenfalls einstimmig neu in den Vorstand.
Die Bindeglieder zu den Sportbünden und Vereinen in den Kreisen, die örtlichen Vertreter Dieter Popken (Ammerland), Anton Stindt (Wesermarsch), Heinz Meier (Oldenburg-Stadt) und Marco Roreger (Oldenburg-Land) wurden von ihren Vereinsvertretern einstimmig gewählt.
Als Kassenprüfer werden Friedel Schulenberg (TV Neerstedt), Maik Bitter (Harpstedter TB) und Werner Lingenau (HSG Hude/Falkenburg) fungieren.
Zum Vorsitzenden des Ehrenrates der HRO wurde Hajo Dirks (Bookholzberg) gewählt.
Der alte und neue Vorsitzende Wolfgang Sasse kündigte an, die gewählten Mitarbeiter übernehmen sofort ihre Aufgaben. Bis zur Berufung der Mitarbeiter in der kommenden Woche bleiben die bisherigen Mitarbeiter im Amt.


Wolfgang Sasse, Vorsitzender


Dr. Claus Dieter Dürselen, stv. Vorsitzender Jugend 

Fotos / Bericht: Heinz Quash
 
 
 

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Michel Sperling und Darian Arndt (beide 19) sind die neuen Freiwilligendienstleistenden beim Handball-Verband Niedersachsen. Für die Dauer von zwölf Monaten werden sie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle im Haus des Sports in Hannover unterstützen.
 

Einstieg in den Spielbetrieb für Inklusionshandballer geplant

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Fünf Vereinsvertreter aus Bremen und Niedersachsen, die sich das Thema „Handball und Inklusion“ auf die Fahnen geschrieben haben, trafen sich zum Online-Erfahrungsaustausch und zur Vorplanung für den Einstieg in den Spielbetrieb. Für den HVN leiteten Bildungsreferentin Katja Klein und Sarah Borchers, Referentin Mitgliederentwicklung, die Gesprächsrunde.
 

Spielausschuss gibt Planungen für Jugendspielbetrieb bekannt

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Die Mitglieder des Spielausschusses planen die Aufnahme des Spielbetriebes der Jugendklassen des Handball-Verbandes Niedersachsen für Samstag und Sonntag, 31. Oktober und 1. November. Darauf weist Jugendspielwart Olaf Bunge hin. Letztes Spielwochenende der Saison 2020/2021 für die Landesligen ist am Samstag und Sonntag, 27. und 28. März, während die Verbands- und Oberligen noch bis zum 25. April spielen werden. „Vorbehaltlich der jeweiligen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie der Niedersächsischen Landesregierung und des Bremer Senats“, erklärt der Spieltechniker.